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Meister- und Ehrenamtsempfang
In seiner Funktion als stellvertretender Fachgruppenleiter konnte Klaus Stöhr (links) den Goldenen Meisterbrief zusammen mit Landrat Manuel Westhphal (2. von rechts) und Kreishandwerksmeister Klaus Weber (ganz rechts) an seinen Vater Helmut Stöhr (Mitte) übergeben. Fabian Schindler aus St. Veit (2. von links) wurde als Jungmeister willkommen geheißen.
Quelle: Innung
Der historische Ochsenstall am Ellinger Schloss bildete den Rahmen für den Meister- und Ehrenamtsempfang, zu dem die Kreishandwerkerschaft Mittelfranken-Süd mit ihren Innungen geladen hatte. Im Mittelpunkt standen zwei Gruppen, die in der Regel 35 Jahre voneinander trennen.
Da wären zum einen jene Geehrten, die vor dreieinhalb Jahrzehnten ihre entsprechenden Prüfungen erfolgreich ablegten, sich seither „Meister“ oder „Ingenieur“ nennen dürfen und ihrem Berufsbild bis heute treu geblieben sind. Sie bekamen beim Empfang ihre „Goldenen Meisterbriefe“ überreicht.
Den langen Weg, auf den die Ausgezeichneten nun zurückblicken können, haben die Jungmeister nach ihren Abschlussprüfungen wiederum noch vor sich. Der aufstrebende Berufsnachwuchs „gibt unseren Handwerksbranchen großen Auftrieb, weil wir so die Jugend mit ihren eigenen Visionen hinter uns wissen“, betonte Kreishandwerksmeister Klaus Weber.
Er konnte außerdem mit beeindruckenden Zahlen aufwarten: „Dass das Handwerk für unsere Region von enormer wirtschaftlicher Bedeutung ist, zeigen dessen 21.000 Beschäftigte und 2.000 Auszubildende in der Stadt Schwabach sowie den Landkreisen Roth und Weißenburg-Gunzenhausen.“ Qualifizierungen wie jene zum Meister bereiteten einst den 3600 hiesigen Handwerksbetriebe den Boden für den Erfolg, der sie zahlreiche Arbeits- und Ausbildungsplätze habe schaffen lassen.
Doch die Auszeichnungen hatten teils auch etwas familiäres. Einige Male beglückwünschte ein Obermeister einer Innung dem eigenen Sohn, einmal auch der Enkelin zum Meisterbrief. Und ein andermal galt es dem eigenen Vater den Goldenen Meisterbrief zu überreichen, als Klaus Stöhr, stellvertretender Leiter der Fachgruppe Weißenburg/Gunzenhausen, seinem Vater Helmut Stöhr den Goldenen Meisterbrief überreichte